Über uns
Über Hot Milk Studio
Hier ein kleiner Einblick in die Geschichte meines Tonstudios in Berlin — ein Studio, das von Anfang an rund um musikalische Interaktion konzipiert war, von einem Kreuzberger Souterrain bis hin zu einer eigens geplanten Multiroom-Anlage am grünen nördlichen Stadtrand.
Philosophie
Performance vor Perfektion
Große Aufnahmen bleiben immer wegen ihrer Performance in Erinnerung, nicht wegen ihrer technischen Perfektion. Die Momente, die uns bewegen, entstehen meist dann, wenn Musiker in Echtzeit zuhören, reagieren und gemeinsam gestalten.
Hot Milk Studio ist rund um diese Überzeugung entstanden. Jeder Raum, jede Sichtachse und jede akustische Entscheidung ist darauf ausgelegt, musikalische Interaktion zu unterstützen und Künstlern zu helfen, Aufnahmen einzufangen, die natürlich, menschlich und lebendig wirken.








Kapitel Eins
Hot Milk Studio 1.0
Angefangen habe ich mit dem Recording 1999, indem ich die Bands produziert habe, in denen ich selbst als Schlagzeuger spielte. Ich hatte eine überschaubare Sammlung an Equipment und wir haben in unseren Proberäumen aufgenommen. Die Lernkurve war steil, aber ich weiß noch, wie stolz ich war, als ich die ersten fertigen Produktionen hörte — und was noch besser war: den Bands haben sie auch gefallen!
2009 habe ich die erste Version von Hot Milk Studio (1.0) in Berlin-Kreuzberg aufgebaut. Der Raum war sehr gemütlich und hatte diesen Kiez-Charme. Mein erstes richtiges Studio — ich habe es geliebt, auch wenn es seine Schwächen hatte: niedrige Decken, wenig Platz und ein Nachbar, der sich regelmäßig über den Lärm beschwerte. Das hat uns aber nicht aufgehalten, und wir haben dort viele fantastische Platten aufgenommen!






Kapitel Zwei
Der Umzug
2019 lief der Mietvertrag für den ursprünglichen Kreuzberger Standort von Hot Milk Studio aus. Anstatt einfach nur einen Ersatz für den alten Raum zu suchen, sah ich die Chance, neu zu denken, was das Studio werden könnte.
Ich fand einen sehr spannenden Raum in einem Backsteingebäude aus der Jahrhundertwende im Norden Berlins. Ehemals eine Krankenhauskantine, war es ein einziger großer Raum mit 4 m Deckenhöhe, 130 qm Fläche und Tageslicht. Das war aufregend: mehr als genug Platz, um ein sehr komfortables Multiroom-Studio mit phänomenaler Akustik einzurichten. Und das Beste: Wir können rund um die Uhr arbeiten!






Kapitel Drei
Der Bau von Hot Milk Studio 2.0
Nach ein paar Skizzier-Sessions für mögliche Grundrisse hatte ich einen Plan. Ich wollte Räume mit nicht-parallelen Wänden und optimalen Sichtachsen dazwischen. Außerdem sollte es Holzdielen, eine Lounge und einen Lagerraum geben. Am Ende habe ich einen fünfeckigen Regieraum mit drei isolierten Aufnahmeräumen mit jeweils eigener Akustik entworfen. Der große Aufnahmeraum ist lebendig, der sogenannte "Drum Room" ist kontrollierter und die "Booth" sehr trocken und straff. Je nach Anforderung können verschiedene Instrumente in jedem der Räume aufgenommen werden.
War der Bau stressig? Haha, ja — das sind Bauprojekte eigentlich immer! Aber jetzt gibt es diese wunderbare Anlage, in der sich Künstler ganz auf ihre Arbeit und ihre Kreativität konzentrieren können. Hot Milk Studio ist ein Ort, der musikalische Interaktion fördert und uns dazu bringt, zu einigen der klassischen Aufnahmetechniken von früher zurückzukehren. Er erlaubt Künstlern, ihre akustischen Räume zu nutzen, statt zu versuchen, sie wegzudämpfen. Ein Ort, an dem sich Musiker wohlfühlen und in einen Vibe finden können.








Standort
Eine andere Seite von Berlin
Das Studio liegt ganz am nordöstlichen Rand von Berlin, in einer Gegend voller Wälder, Seen und Parks. Ein deutlicher Kontrast zum innerstädtischen Kreuzberg, wo sich das Studio zuvor befand!
Statt in einem dunklen Keller oder fensterlosen Raum zu sitzen, bietet Hot Milk Studio 2.0 volles Tageslicht, Bäume und die Möglichkeit, zu jeder Tages- und Nachtzeit an jedem Wochentag zu arbeiten. Eine ideale Umgebung, um ohne Ablenkung kreativ zu arbeiten.






Der Engineer
Robert kennenlernen
Angefangen habe ich als Schlagzeuger in Winnipeg, Manitoba, Kanada, in den frühen 80er Jahren. Ich stand auf Vokuhilas, Heavy Rock und war fasziniert von Jazz, auch wenn ich ihn anfangs nicht wirklich verstand. Genauso gerne habe ich Tschaikowski, Beethoven und Brahms gehört.
Anders gesagt: Ich war zuerst Musiker und wurde erst viel später Engineer. Durch das Schlagzeugspielen habe ich nach und nach ein Gespür dafür entwickelt, wie Ensembles über das Zuhören zusammenspielen — und wie großartige Musiker nicht einfach nur "richtig" spielen, sondern es vor allem gut fühlen lassen.






Werte
Worauf es uns ankommt
Wir erleben immer wieder: Die besten Performances entstehen, wenn Musiker sich in Echtzeit verbinden und miteinander interagieren. Und klanglich gilt: Guter Sound entsteht im Raum, nicht am Bildschirm.
Genau das ist eine unserer Kernkompetenzen — eine Session so aufzubauen, dass sich die Musiker wohlfühlen und die Signale, die wir einfangen, hervorragend klingen. Und aus vielen Jahren Sessionerfahrung wissen wir: Musiker liefern ihre beste Arbeit immer dann ab, wenn sie sich entspannt und gut aufgehoben fühlen.
Kollaborationen
Gemeinsam besser
Im Laufe vieler Produktionen haben wir mit einer ganzen Reihe von Videografen, Fotografen und Audio-Engineers zusammengearbeitet. Wenn das Team passt, entsteht echte Synergie — und das Ergebnis ist immer mehr als die Summe seiner Teile.
Unsere Kunden wissen, dass wir mit ihrem Projekt mitwachsen können. Und ja — mehr ist oft deutlich mehr!
Erzähl mir von deiner Musik.
Jedes Projekt beginnt mit einem Gespräch. Erzähl uns, woran du gerade arbeitest, und wir melden uns mit einem Plan, der zur Musik, zu den Musikern und zu dem Klang passt, den du am Ende hören möchtest.
Projekt besprechen