Han Soto und Daigo Nakai vom Han Soto Quartet beim Studio-Auftritt

Leistung · Berlin

Jazz-Aufnahmen in Berlin

Ein Studio für Ensemble-Jazz — Trio, Quartett, größere Besetzungen — gemeinsam aufgenommen mit Sichtkontakt in bis zu vier Räumen (drei dedizierte Aufnahmeräume plus der Regieraum bei Bedarf), einem echten Flügel im Raum und einem Engineer, der die Form hört, nicht nur die Takes.

Worum es geht

Aufnahmen, die sich organisch und echt anfühlen

Jazz lebt davon, wie die Spieler interagieren — wie die Rhythmusgruppe das Timing fühlt, wie ein Pianist den Solisten begleitet. Wir nehmen Jazz live in bis zu vier Räumen auf — drei dedizierte Aufnahmeräume plus der Regieraum bei Bedarf —, weil das authentische Spielgefühl durch übermäßiges Overdubbing verloren gehen kann.

Unser Ansatz baut auf akustischer Aufnahme auf: echte Instrumente in einem Raum einfangen, Mikrofone passend zum Instrument, minimale Bearbeitung am Eingang. Das technische Setup dient der Band-Performance — nie umgekehrt.

Der Raum

Ein Yamaha-Flügel, Sichtlinien und ein geduldiger Engineer

Der Hauptraum ist um einen Yamaha-G5-Flügel herum eingerichtet, mit Platz für Schlagzeug, Kontrabass und Bläser im weiten Halbkreis — entweder gemeinsam im selben Raum oder auf mehrere Räume verteilt. Alle sehen sich, grooven gemeinsam und zählen sich gegenseitig ein. Häufig isolieren wir Schlagzeug und Kontrabass in separaten Räumen, passen uns aber den Bedürfnissen jeder Session an.

Mikrofone am Yamaha-G5-Flügel während einer Jazz-Session im Hot Milk Studio
Mikrofonierung des Yamaha G5
Rob beim Aufbau der Mikrofone am Schlagzeug im Hot Milk Studio
Drum-Mikrofonierung
Rob bei der Arbeit am Pult in der Regie des Hot Milk Studios
Arbeit in der Regie
Jazz-Schlagzeuger Shinichi Nakajima beim Spiel im Hauptraum
Shinichi Nakajima — Jazz-Schlagzeuger
Rhythmusgruppe des Han Soto Quartets beim Live-Tracking im Hot Milk Studio
Han Soto Quartet — Rhythmusgruppe
Han Soto am Tenorsaxofon im Hauptraum
Han Soto — Tenorsaxofon

Unsere Arbeitsweise

Form, keine Einzelteile

Wir hören die Musik als Ganzes. Ein Jazz-Take, der minimal hinter dem Click liegt, aber mit dem Solisten atmet, ist fast immer der richtige Take. Wir sind geduldig mit kompletten Durchgängen, ruhig dazwischen — und ehrlich, welcher davon hängen bleibt.

  • Pre-Production-Call: Besetzung, Noten, Referenzen, Deliverables.
  • Akustischer Aufbau, abgestimmt auf das Ensemble — Stützen, Raumpaar, Bändchen-Mikros dort, wo sie hingehören.
  • Vollständige Takes mit diskretem Talkback, sauberer Beschriftung und klarer Spur für Soli.
  • Rough Mixes am selben Tag; Mix und Master im Haus oder Stems für euren Engineer.

Für wen

Akustische Gruppen, die miteinander spielen

Die meisten Wochen ist der Raum für etwas eingerichtet, das einer Jazz-Besetzung sehr nahe kommt. Das Format wechselt — Straight-Ahead, Contemporary, Gypsy Jazz, jazznahe Songwriter-Projekte — das Prinzip bleibt: Menschen in einem Raum, die sich gegenseitig Musik vorspielen.

  • Piano-Trios — Klavier, Kontrabass, Schlagzeug.
  • Bläser-geführte Quartette und Quintette mit Rhythmusgruppe.
  • Gypsy-Jazz und streichergeführte Ensembles.
  • Vocal-Jazz mit Sänger:innen, die live mit der Band aufnehmen.
  • Größere Ensembles, die Hauptraum, Drum-Raum und Booth kombinieren.

Sessions in Aktion

Aktuelle Jazz-Sessions

Einige Momente aus akustischen Ensemble-Sessions im Hauptraum.

Wolfgang Obert Quartett beim Live-Tracking im Hauptraum des Hot Milk Studio
Wolfgang Obert Quartett
Enrico Olivantis Big Mama Society bei der Aufnahme im Hot Milk Studio
Big Mama Society
Trompeter beim Live-Tracking mit einem Jazz-Quartett
Matthew Liebeck
Gypsy-Jazz-Ensemble beim Live-Tracking im Hot Milk Studio
Berlin Django Project
Christoph Spangenberg und Julian Külpmann beim Live-Tracking im Hot Milk Studio
Christoph Spangenberg & Julian Külpmann
Seb Gieck bei der Aufnahme im Hot Milk Studio
Seb Gieck
Pianist am Yamaha G5 während einer akustischen Session
Felix Mross
Flötist beim Live-Tracking mit einem akustischen Ensemble
Sebastian Borkowsky
Kontrabassist beim Live-Spiel mit einem Jazz-Ensemble im Hauptraum
Ben Lehmann
Schlagzeuger beim Live-Tracking mit einer Jazz-Gruppe
Shinichi Nakajima
Hot Milk hat alles — schöne Räume, großartige Sounds, fantastische Ohren und eine entspannte Atmosphäre. Es ist immer eine Freude, mit Rob aufzunehmen. Und ein hervorragender Schlagzeuger ist er obendrein!
Tyson Naylor·Jazz-Pianist & Komponist

Häufige Fragen

Kann ein Trio oder Quartett alles live in einem Raum aufnehmen?

Ja — das ist hier der Standard für Jazz. Klavier, Kontrabass, Schlagzeug und ein bis zwei Bläser passen bequem in den Hauptraum mit intaktem Sichtkontakt. Die Iso-Booth fängt ab, was mehr Trennung braucht.

Was für ein Klavier habt ihr?

Einen Yamaha-G5-Flügel, regelmäßig gestimmt und intoniert, im Hauptraum aufgestellt — nicht in einer Piano-Booth —, damit er akustisch mit der Band interagieren kann.

Wie viele Stücke schaffen wir realistisch an einem Tag?

Für ein gut eingespieltes Trio oder Quartett sind vier bis sechs Stücke pro Tag mit mehreren Takes normal. Größere Gruppen oder komplexere Arrangements brauchen mehr Zeit — eine realistische Tagesform planen wir gemeinsam im Pre-Production-Call.

Macht ihr auch Mixing und Mastering für Jazz-Platten?

Ja — die meisten Jazz-Projekte, die wir aufnehmen, mixen und mastern wir auch im Haus. Weil wir den Klang des Raums kennen, startet der Mix viel näher am Ziel. Stems für externe Engineers sind ebenfalls möglich.

Lass uns eine Session gemeinsam planen.

Erzähl uns von der Musik, den Musikern und dem Klang, den du am Ende hören möchtest. Wir melden uns mit einem Plan.

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