Regie des Hot Milk Studios — der Mix- und Mastering-Raum in Berlin-Pankow

Leistung · Mastering

Analoges Mastering in Berlin

Im Hot Milk Studio in Berlin mastert Robert Cummings deine Songs analog und nach Gehör – für Streaming, Vinyl und CD. Von ihm gemasterte Alben wurden mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik und dem Songlines Music Award ausgezeichnet. Mastering kostet 50 € netto pro Track. Du kannst deine Mixes von überall schicken oder für 10 € netto pro Track zusätzlich live dabei sein.

Lautheit

Laut genug – aber nicht zerquetscht

Robert entscheidet nach Gehör, nicht nach Zahlen. Als Orientierung:

  • Rock und Pop: meist um −12 LUFS – dicht, aber mit Punch
  • Jazz und Klassik: leichtere Hand, etwa −13 bis −16 LUFS für leise oder sehr dynamische Musik
  • Genres, die laut sein müssen: bis −8 LUFS, wenn es der Song verlangt

Streaming-Dienste regeln laute Masters ohnehin herunter. Robert demonstriert dir deshalb verschiedene Versionen so, wie sie auf Spotify, Apple Music und YouTube tatsächlich klingen (mit Loudness Penalty Studio von MeterPlugs). Die meisten Künstler:innen entscheiden sich dann für das dynamischere Master bei −10 bis −12 LUFS statt für das gequetschte bei −8. Die letzte Entscheidung triffst aber immer du.

Signalweg

Analog, wo es klingt – digital, wo es präzise sein muss

Die Kette verbindet analoges Outboard von Summit Audio, Tegeler Audio, Warm Audio und weiteren Herstellern mit hochpräzisen Maximizern von iZotope Ozone und Slate Digital. Für Notch-Filter und dynamisches EQing setzt Robert bewusst digitale EQs ein – dort sind sie der Hardware überlegen.

Welcher Anteil analog ist, entscheidet das Genre: Rock, Pop und Jazz profitieren von der sanften Sättigung der Hardware. Oper und Orchester brauchen meist einen deutlich saubereren, zurückhaltenden Ansatz.

Abhören auf vier Ebenen – ein Master muss überall funktionieren:

  • Dynaudio BM15A: voller Frequenzbereich, vor allem Bass und untere Mitten
  • Klein + Hummel O 100: Mitten, Mittelbass und das Verhalten auf kleineren Lautsprechern
  • Avantone MixCube (mono): reine Mitten und Mono-Kompatibilität – das „Küchenradio“
  • Smartphone-Lautsprecher und typische Bluetooth-Kopfhörer: so, wie die meisten Menschen Musik heute hören

Der Mix- und Mastering-Raum ist akustisch so geplant, dass stehende Wellen und Reflexionen minimiert sind, und klingt sehr linear. Zusätzlich läuft SoundID auf der Summe, mit eigenen Kalibrierungen für die Dynaudio- und die Klein + Hummel-Monitore.

Robert Cummings beim Mastering am Regiepult des Hot Milk Studios
Am Pult
Regiepult des Hot Milk Studios mit Abhörmonitoren und analogem Outboard
Mix- und Mastering-Raum

Lieferung

Masters für Streaming, Vinyl und CD

  • Streaming-Master (Lautheit nach Absprache, siehe oben)
  • Eigenes Vinyl-Premaster mit angepasster Sibilanzbehandlung, Rücksicht auf die Seitenlänge und schneidefreundlichem Bass; bei Bedarf Abstimmung mit deinem Schneidestudio
  • DDP und WAV für CD und physische Releases
  • ISRC-Einbettung und Metadaten auf Anfrage
  • Stem-Mastering (meist drei bis fünf Stems), wenn der Mix nicht mehr geöffnet werden kann

Ablauf

Remote oder live dabei

  • Remote: Du schickst deine Mixes (WAV, Original-Samplerate, ohne Limiter auf der Summe) plus Referenzen. Du bekommst die Masters zur Abnahme.
  • Live dabei: Für 10 € netto pro Track zusätzlich sitzt du mit im Studio, hörst die Versionen im Vergleich und entscheidest direkt mit.

Preise

Was Mastering kostet

  • Mastering: 50 € netto pro Track (59,50 € inkl. MwSt.)
  • Mit Live-Session: +10 € netto pro Track
  • EP und Album: reduzierter Preis nach Absprache

Auszeichnungen

Ausgezeichnete Masters

Alben, die Robert Cummings im Hot Milk Studio gemischt und gemastert hat:

  • Adrian Raso & Fanfare Ciocărlia – The Devil Rides Again (Asphalt Tango): Jahrespreis der deutschen Schallplattenkritik, Sparte Folk und Singer/Songwriter. Die Jury würdigte die Fusion von Balkan-Blech mit Twang-Gitarre und Banjo. 2025 außerdem nominiert für den Songlines Music Award, Kategorie Europe.
  • Lüül – Der stille Tanz: Preis der deutschen Schallplattenkritik, Kategorie Liedermacher, 3. Quartal 2022. Hier spielte Robert auch Schlagzeug.
  • Fanfare Ciocărlia – It Wasn't Hard To Love You: Songlines Music Award 2022, Kategorie Europe.

Mehr zur Produktion: Fallstudie The Devil Rides Again.

Seit über vier Jahren lasse ich meine Mixes von Rob mastern und bin jedes Mal äußerst zufrieden mit dem Ergebnis. Seine Leidenschaft für Musik, sein kreativer Blick und seine offene, unkomplizierte Art machen die Zusammenarbeit besonders angenehm. Änderungswünsche werden schnell umgesetzt, und man fühlt sich jederzeit gut aufgehoben. Für mich ist Rob die erste Anlaufstelle fürs Mastering.
Corsas·Produzent

Häufige Fragen

Was kostet Mastering im Hot Milk Studio in Berlin?

50 € netto pro Track (59,50 € inkl. MwSt.). Wenn du live dabei sein willst, kommen 10 € netto pro Track dazu. Für EPs und Alben machen wir dir einen reduzierten Preis.

Wie laut wird mein Master?

So laut, wie es dem Song guttut. Rock und Pop landen meist um −12 LUFS, Jazz und Klassik eher zwischen −13 und −16 LUFS. Wenn dein Genre es verlangt, mastern wir bis −8 LUFS. Robert zeigt dir die Versionen im Vergleich, und du entscheidest.

Masterst du auch für Vinyl?

Ja. Für jede Vinyl-Veröffentlichung entsteht ein eigenes Vinyl-Premaster mit angepasster Sibilanzbehandlung, Rücksicht auf die Seitenlänge und schneidefreundlichem Bassbereich. Bei Bedarf stimmen wir uns direkt mit deinem Schneidestudio ab.

Bietet ihr Stem-Mastering an?

Ja, meist mit drei bis fünf Stems (Drums, Bass, Musik, Vocals, FX), wenn der Mix nicht mehr geöffnet werden kann.

Kann ich Mixes von woanders mastern lassen?

Ja, Mastering funktioniert problemlos remote. Schick deine Mixes als WAV in der Original-Samplerate, ohne Limiter auf der Summe, und gern mit Referenzsongs.

Wie lange dauert Mastering?

In der Regel 2–4 Tage, abhängig von Auslastung und Umfang.

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