Ich bin Robert Cummings, der Toningenieur, mit dem du arbeiten wirst. Angefangen habe ich als Schlagzeuger in Winnipeg, Kanada, in den frühen 80ern — Heavy Rock, fasziniert von Jazz, bevor ich ihn wirklich verstand, und genauso gern Tschaikowski, Beethoven und Brahms.
Anders gesagt: Ich war zuerst Musiker und wurde erst viel später Engineer. Durch das Schlagzeugspielen habe ich ein Gespür dafür entwickelt, wie Ensembles über das Zuhören zusammenspielen — und wie großartige Musiker nicht einfach nur richtig spielen, sondern es gut fühlen lassen. 1999 habe ich mit dem Recording begonnen und meine eigenen Bands produziert, 2009 das erste Hot Milk Studio in Berlin-Kreuzberg eröffnet. Seitdem betreue ich hier die Sessions.
Dieser Hintergrund ist der Grund, warum Sessions hier um die Musiker herum aufgebaut werden und nicht ums Equipment: Die besten Performances entstehen, wenn Musiker entspannt sind, sich gut aufgehoben fühlen und einander hören — und guter Sound entsteht im Raum, nicht am Bildschirm.
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