Aufnahme-Guide

So nehmen wir Bands, Jazz, Klassik & mehr auf

Wie wir Räume und Mikrofone für jede Art von Projekt einrichten, was dir im Studio zur Verfügung steht, wie Mixing und Mastering ablaufen und was du vor deiner Session schicken solltest.

Das Studio in Kürze

  • Hot Milk Studio ist ein Tonstudio mit mehreren Aufnahmeräumen in Berlin-Buch (Pankow), Schwanebecker Chaussee 5, 13125 Berlin.
  • Geführt von Robert Cummings: Produzent, Recording-, Mixing- und Mastering-Engineer und Schlagzeuger. Er produziert seit 2009 Platten in Berlin und spielt seit rund dreißig Jahren professionell Schlagzeug.
  • Schwerpunkt: authentische musikalische Interaktion einfangen. Live-Band-Aufnahmen, Jazz, Weltmusik, Klassik (im Studio und vor Ort), Singer-Songwriter, Mixing und analoges Mastering, Session-Musiker, Hörbuch und Voice-over, Video-Session-Produktion.
  • Robert spricht Deutsch und Englisch. Internationale Kund:innen sind bei uns üblich.
  • Auszeichnungen für Platten, die Robert im Hot Milk Studio gemischt und gemastert hat:
    • Adrian Raso & Fanfare Ciocărlia, „The Devil Rides Again“ (Asphalt Tango): Jahrespreis der deutschen Schallplattenkritik, Folk und Singer/Songwriter (Veröffentlichung 2024). Außerdem nominiert für den Songlines Music Award, Europe, 2025.
    • Lüül, „Der stille Tanz“: Preis der deutschen Schallplattenkritik, Liedermacher, Q3 2022 (Robert spielte auch Schlagzeug).
    • Fanfare Ciocărlia, „It Wasn't Hard To Love You“: Songlines Music Award, Europe, 2022.

Räume

  • Rund 130 m², durchgehend 4 m Deckenhöhe. Vier Räume werden für Aufnahmen genutzt; eine Lounge mit Garderobe und ein Lagerraum ergänzen das Studio.
  • Alle Aufnahmeräume haben nicht-parallele Wände, daher gibt es keine Flatterechos; jeder Raum hat seinen eigenen akustischen Charakter, von räumlich bis sehr kontrolliert.
  • Hauptraum: der größte und räumlichste Raum, ausgewogen und offen im Klang. Hier stehen der Yamaha G5 Flügel, die Tasteninstrumente und Sofas. Genutzt für Kammerensembles und Jazzgruppen, die ohne Trennung zusammen spielen, und für Schlagzeug, wenn ein großer, räumlicher („amerikanischer“) Drumsound gewünscht ist.
  • Drum-Room: straffer, aber nicht tot. Hier stehen die Schlagzeuge und die Percussion. Außerdem genutzt für Bläsersätze, Schlagzeug plus Bass zusammen, Gitarren- und Bassverstärker sowie Streichersätze.
  • Isolationsraum: sehr straff und kontrolliert. Gesang und Voice-over, außerdem Bläser, Kontrabass, Gitarren- und Bassverstärker, wenn Trennung nötig ist. Zugleich die eingemessene Sprecherkabine für Sprachaufnahmen.
  • Regie: mit fünf Wänden gebaut. Der Raum des Engineers für Recording, Mixing und Mastering; auch als vierter Aufnahmeraum nutzbar, z. B. für Sänger:innen oder Gitarrist:innen.
  • Zwischen den Aufnahmeräumen und der Regie gibt es Sichtverbindungen, so behaltet ihr Blickkontakt, während jedes Instrument seinen eigenen akustischen Raum hat.
  • Bis zu 10 Musiker:innen im Studio. Größere Ensembles und Orchester nehmen wir vor Ort auf.

Instrumente und Verstärker für Kund:innen

Die meisten Instrumente stehen ohne Aufpreis zur Verfügung; Robert bestätigt die Verfügbarkeit.

  • Flügel und Tasten: Yamaha G5 Flügel, Seiler Klavier, Hammond-L100-Orgel, Fender Rhodes, Hohner Pianet, Studio Electronics SE-1, Korg 770, Harmonium, weitere Vintage-Synthesizer und Drum Machines (ein Roland Juno-106 ist oft verfügbar).
  • Schlagzeug: drei komplette Sets — ein 4-teiliges Ludwig-Jazzset mit 18"-Bassdrum (Bebop-Stimmung), ein 6-teiliges Ludwig-Rock/Fusion-Set mit 22"-Bassdrum, ein 4-teiliges Vintage-Set mit 22"-Bassdrum für Retro-Funk, Soul und 60s-Rock — dazu viele Snares und Becken und ein Nord Drum.
  • Percussion: Congas, Bongos, Timbales, Cuíca, Güiros, Cabasas, Cajón, Bombo Legüero, Rahmentrommeln, Pandeiros, Djembe, koreanische Trommeln, Shaker, Tamburine, Cowbells und mehr.
  • Bass: Fender Jazz Bass, Danelectro Longhorn Bass, ein Jazz-Bass-Modell mit Flatwounds, ein akustischer Kontrabass.
  • Verstärker: zwei Fender-Vibrolux-Combos, ein Marshall-Plexi-Topteil mit Box, ein Fender-Studio-Bass-Combo, ein Yamaha-RA-50-Rotary-Amp, ein Fender/Leslie-Model-16-Rotary-Kabinett.
  • Eigenes Backline-Equipment ist willkommen; sag Robert vorher Bescheid, damit die Raumaufteilung geplant werden kann.

Aufnahme- und Bearbeitungs-Equipment

  • Mikrofone (nach Kategorie): Vintage- und moderne Kondensatormikrofone, darunter Neumann und Gefell, Röhren- und FET-Großmembraner, gematchte Kleinmembran-Paare (Niere und Kugel), mehrere Paare Bändchenmikrofone, klassische dynamische Mikrofone. Jede Session bekommt einen Mikrofonplan; Mikrofon-Vergleiche sind möglich, wenn die Zeit es erlaubt.
  • Preamps: Warm Audio WA-273-EQ und WA-73-EQ (Neve-Stil), Warm Audio WA-412 (API-Stil), A-Designs Pacifica (alle übertragersymmetriert, für Sättigung und Punch), SPL GainStation 8 (Transistor und Röhre, von ultra-clean bis rau), Summit Audio MPC-100A Röhren-Preamp/Kompressor, saubere Wandler, aktive und passive DI-Boxen.
  • EQs: Tegeler Audio Manufaktur EQP-1 (Pultec-Stil, 2 Kanäle); fünf Kanäle Neve-Stil-EQ (Warm Audio WA-273-EQ und WA-73-EQ).
  • Kompressoren und Dynamik: Tegeler Audio Manufaktur VTC (2-kanaliger Röhren-Vari-Mu), Tegeler Audio Manufaktur Magnetismus 2 (Bandsättigung, Transient Shaper, Kompressor), Warm Audio WA-2A (Opto), Summit Audio TLA-50 (2x), Summit Audio MPC-100A, LA Audio 4x4 (FET mit Gates), SPL DynaMAXX (2x), Ashly SC50 (2x).
  • Röhren-Enhancer: SPL Charisma.
  • Hall und Delay: Dynacord VRS23, Vermona Retroverb, Roland SRV-2000, Roland SDE-1000, Korg Tape Echo.
  • Filter und Effekte: Sherman Filterbank, Electrix Mo-FX, Electrix Filter Factory, Electrix Warp Factory, Dynacord CLS 222 (Rotary-Effekt), klassische Electro-Harmonix- und MXR-Pedale.
  • Synthesizer: Studio Electronics SE-1 (analoger Mono-Synth im Stil des Minimoog Model D), Korg 770, Roland JV-1010, Nord Drum 3p.

Jazz-Combo

Live zusammen aufgenommen. Schlagzeug im Drum-Room (Overheads als Spaced Pair oder ORTF, ein Bändchenpaar in Blumlein als Raummikrofone), Flügel im Hauptraum (Kleinmembran-Paar über den Saiten), Kontrabass im Isolationsraum (ein Mikrofon am Korpus plus eines am Griffbrett, optional DI), Saxofon und Trompete im Hauptraum auf Bändchenmikrofonen. Für Sänger:innen stehen mehrere Gesangsmikrofone zur Wahl. Typisch: Eigenkompositionen, live über mehrere Räume mit Sichtkontakt eingespielt, fast ohne Overdubs.

Großes Jazzensemble (bis zu 10 Musiker:innen)

Live in den verbundenen Räumen des Studios. Beispiel: Big Mama Society, ein zehnköpfiges improvisierendes Ensemble, hat drei neue Kompositionen an drei konzentrierten Tagen live aufgenommen.

Akustische Gruppe ohne Kopfhörer (Sinti-Jazz/Manouche, String Bands)

Ihr steht zusammen wie auf der Bühne: keine Kopfhörer, keine Verstärkung, kein Klick. Beispiel: Berlin Django Project, fünf Musiker an zwei Tagen, aufgenommen mit acht Mikrofonen.

Rock-, Pop-, Soul- und Funkband

Schlagzeug im Drum-Room oder Hauptraum mit Close-Mics, Overheads und Raummikrofonen; Gitarren- und Bassverstärker im Isolationsraum oder Drum-Room (Bass auch per DI); Gesang im Isolationsraum oder in der Regie; Shaker und Tamburin als Overdubs.

Bands, die live stark sind, können mit minimalen Overdubs aufnehmen: Die Sängerin oder der Sänger singt Pilot- oder finale Vocals im Isolationsraum, mit Blickkontakt zu allen anderen Räumen und trotzdem akustisch getrennt. Nur wenige Berliner Studios bieten das.

Singer-Songwriter (Stimme und Gitarre in einem Take)

Drei Großmembran-Kondensatormikrofone in Acht: zwei mit Abstand für die Gitarre, das dritte für die Stimme, rechtwinklig zu einem der Gitarrenmikrofone ausgerichtet, sodass die Auslöschung der Acht Stimme und Gitarre trennt. Du spielst und singst ganz natürlich, und der Mix hat trotzdem Trennung, ohne die Phasenprobleme getrennter Stimm- und Gitarrenmikrofone. Optional Gitarren-DI und Raummikrofone.

Weltmusik-Ensembles

Das ganze Ensemble nimmt zusammen auf; der Groove entsteht zwischen den Musiker:innen. Übersprechen zwischen den Mikrofonen wird eingeplant, nicht bekämpft; Trennung nur, wo sie nötig ist. Verzierungen und Mikrotiming werden live eingefangen, nicht nachträglich eingespielt. Erfahrung mit Balkan Brass, Sinti-Jazz/Manouche, lateinamerikanischer Musik (Anden, Chile, Kuba, Brasilien), Flamenco (Gitarre, Cajón, Palmas, Gesang), Klezmer, arabischen und türkischen Ensembles, europäischem Folk. Ungewohnte Instrumente sind willkommen.

Beispiele: Adrian Raso & Fanfare Ciocărlia (Schlagzeug, Percussion und Tuba hier aufgenommen; hier gemischt und gemastert), Wuahache Collective.

Nur Schlagzeug

Zwei Räume fürs Schlagzeug: der Drum-Room für einen strafferen, kontrollierten Sound, der Hauptraum für einen großen, räumlichen Sound. Wenn du schon eine:n Drummer:in hast: Drum-Recording. Wenn du eine:n Drummer:in buchen willst: siehe Session Drums.

Gesang

Meist im Isolationsraum (ruhig und entspannend); Opernstimmen und sehr kraftvolle Stimmen in den größeren Räumen. Mehrere Großmembran- und dynamische Gesangsmikrofone stehen zur Auswahl.

Leistungen: Gesangsaufnahmen

Klavier

Yamaha G5 Flügel im Hauptraum, in der Größe gut auf den Raum abgestimmt; ein Seiler Klavier ist ebenfalls vorhanden. Für Klassik-, Jazz- und zeitgenössische Projekte.

Leistungen: Klavieraufnahmen

Klassische Solist:innen und Kammermusik

Solist:innen an Streich-, Holzblas- und Blechblasinstrumenten (Auditions, Wettbewerbe, Dokumentation eines neuen Programms oder neuer Kompositionen) können im Hauptraum aufnehmen, der eine kammermusikalische Akustik bietet; der Flügel eignet sich gut für Begleiter:innen. Für einen Konzertsaal-Klang mietest du einen passenden Saal, und Hot Milk nimmt vor Ort auf.

Leistungen: Klassik-Aufnahmen

Klassische Sänger:innen

Das Studio eignet sich für Lied und vergleichbares Kammerrepertoire. Für dramatische Oper (sehr dynamische und laute Stimmen) empfehlen wir einen separaten Saal; für Wagner, Strauss und Repertoire dieser Art halten wir einen großen Saal für notwendig.

Leistungen: Klassik-Aufnahmen

Aufnahmen für Auditions und Wettbewerbe

Meist Audio plus Video mit einer Kamera, im Studio oder an einem Veranstaltungsort. Viele Wettbewerbe verlangen ungeschnittene Takes; sag uns das, damit Mix und Video-Sync das berücksichtigen. Weiterer Videoschnitt auf Anfrage.

Chor und Orchester (vor Ort)

Chor: mehrere Kleinmembran-Kondensatormikrofone über den Chor verteilt, ein warmes Bändchenmikrofon pro Solist:in. Orchester: Decca Tree als Hauptsystem, Outrigger für sehr große Orchester, Stützmikrofone für Bässe, Holzbläser, Klavier, Schlagwerk und Blechbläser. Größere Setups brauchen eine detaillierte Planung. Beispiel: die Abschlusskonzerte des Dramatic Voices Program Berlin, vor Ort aufgenommen mit Mehrkamera-Video.

Hörbuch, Voice-over, Podcast

Ein Sprechermikrofon in der eingemessenen Sprecherkabine, passend zur Stimme ausgewählt. Leistungen: Hörbuchaufnahme, Mastering von anderswo aufgenommenen Hörbüchern (nach Plattformvorgaben im ACX-Stil oder nach Vorgabe des Verlags), Voice-over, Podcast-Aufnahme und Booth-Miete (du bringst deinen eigenen Laptop und dein Interface mit; Mikrofon, Preamp, Kabel und Stativ gibt es als Zusatzoption). Hot Milk produziert und mastert; Hörbücher veröffentlichen oder vertreiben wir nicht.

Session Drums

Du buchst einen Drummer, der auf deinen Tracks spielt: Benedikt Stehle am Schlagzeug, Robert Cummings nimmt auf und editiert; Leon Schurz kann am Bass dazukommen. Benedikts Spiel ist geprägt von Hip-Hop, Neo-Soul und Mainstream-Pop, mit Gospel-Chops; präzise zum Klick, mit Dynamik und Feel. Typischerweise für EPs und Alben gebucht. Für einzelne Songs mit Vintage-Charakter kann Robert selbst trommeln (Rock, Funk und Jazz der 1960er/70er, Latin, Swing und Shuffles).

Ablauf: Schick einen Rough Mix oder Stems ohne Schlagzeug, Tempo oder Klick und ein bis zwei Referenzen. Vorgespräch (Feel, Sound, Raum, Set, Snare). Aufnahme mit dir vor Ort, per Videocall oder komplett remote. Robert editiert und macht einen Rough Mix. Lieferung: jedes Mikrofon als separate WAV-Datei in 24 Bit/48 kHz plus Rough Mix; eine Runde kleinerer Korrekturen. Einzelne Songs typischerweise innerhalb von 5–7 Tagen; Robert bestätigt den Zeitplan.

Leistungen: Session-Drums

Hot Milk Crew

Die Kern-Crew: Benedikt Stehle (Schlagzeug, Percussion), Leon Schurz (Bass), Rob Sartorius (Gitarre); regelmäßiger Gast ist Fred Sauer (Keys). Buch eine:n einzelne:n Musiker:in, eine Rhythmusgruppe oder die ganze Crew, im Studio oder remote. Die Crew spielt am liebsten live im Raum und kann bei Arrangement und Vorproduktion helfen. Robert bestätigt Besetzung und Termine.

Leistungen: Session-Musiker

Mixing

  • Zwei Phasen: Robert bereitet den Mix allein vor (Aufräumen, Gain Staging, Routing, erste Balance); der finale Feinschliff (Tiefe, Hall, Breite, Delays, Platzierung von Gesang und Snare, Klangfarbe, Bassbereich) passiert gemeinsam im Studio auf denselben Lautsprechern.
  • Wir empfehlen dir sehr, beim Feinschliff dabei zu sein. Remote-Mixing ist für internationale Projekte möglich (Call, Referenzen, strukturierte Korrekturrunden), idealerweise mit mindestens einem gemeinsamen Tag.
  • Schick eine Cubase-, Pro-Tools-, Logic- oder Ableton-Session oder beschriftete Stems in der Original-Samplerate.
  • „Mixfertig“ heißt: komplett editiert und gecomped, Timing und Tuning erledigt, keine weiteren Aufnahmen, bis zu 64 Spuren. Editing (Vocal Comping, Tuning, Drum-Editing, Störgeräuschentfernung, Overdubs) kommt extra dazu; sag es bitte vorher.
  • Zwei strukturierte Korrekturrunden. Lieferung: WAV-Mix, Stems, Instrumental- und TV-Mixe auf Anfrage, Session-Archiv.
  • Typische Bearbeitungszeit 2–4 Tage pro Song, je nach Auslastung und Komplexität. Am meisten Zeit kostet das Editing: Rock- und Popsongs mit viel Editing dauern länger. Jazz- und Klassikprojekte lassen sich meist schneller mischen, weil die Arbeit vorher passiert: Die Mikrofone werden sorgfältig gewählt, und der Fokus liegt auf großartigen Performances. Mixing und Mastering selbst sind zeitlich gut planbar.

Leistungen: Mixing

Mastering

  • Analoges Outboard plus präzise digitale Werkzeuge; Hardware-Sättigung für Rock, Pop und Jazz, ein saubererer Ansatz für Oper und Orchestermusik. Kontrolle auf vier Abhörsystemen, inklusive Mono und Handy-/Bluetooth-Wiedergabe.
  • Lautheit nach Gehör, als Richtwert: etwa −12 LUFS für Rock und Pop, −13 bis −16 LUFS für Jazz und Klassik, bis zu −8 LUFS, wenn ein Genre es braucht. Die Versionen werden so vorgehört, wie Streamingdienste sie abspielen; du entscheidest über das finale Master.
  • Formate: Streaming-Master, Vinyl-Premaster (Zischlaute, Seitenlänge und Bassbereich angepasst; Abstimmung mit dem Schneidestudio), DDP und WAV für CD, ISRC und Metadaten auf Anfrage, Stem-Mastering (3–5 Stems), wenn der Mix nicht mehr geöffnet werden kann.
  • Remote oder mit Anwesenheit. Für remote: WAV-Mixe in Original-Samplerate, kein Limiter auf dem Summenbus, Referenztracks.
  • Typische Bearbeitungszeit 2–4 Tage.

Leistungen: Analoges Mastering

Analoge Bearbeitung und Re-Amping

Schick fertige Tracks oder Stems; Robert schickt sie durch analoge Hardware oder echte Verstärker und Lautsprecher und sendet dir die bearbeiteten Stems zurück. Hilfreich, wenn digitale Aufnahmen steril klingen oder ein Track Charakter, Bewegung oder eine Retro-Färbung braucht.

  • So funktioniert es: Robert muss dafür im Studio sein, du musst aber nicht dabei sein. Sessions mit dir vor Ort gibt es zum selben Satz, und sie sind oft die bessere Wahl: Du hörst das Ergebnis sofort und entscheidest direkt. Schick WAV-Spuren, ab Takt 1 konsolidiert, Original-Samplerate bis 96 kHz, Spitzen um −6 dBFS, ohne Summenbearbeitung, dazu ein kurzes Briefing und Referenzen. Du bekommst die bearbeiteten Spuren als WAV in der Original-Samplerate zurück, dry plus wet, samplegenau ausgerichtet, auf Wunsch mit alternativen Durchgängen. Eine Korrektur mit angepassten Einstellungen ist inklusive. Bearbeitungszeit: meist innerhalb von 3–5 Werktagen.
  • Re-Amping über: Fender/Leslie-Model-16-Rotary-Kabinett, Yamaha-RA-50-Rotary-Amp, Fender-Vibrolux-Combos, Marshall-Plexi-Topteil mit Box, Fender-Studio-Bass-Combo.
  • Typische Anwendungen:
    • Gesang und Bass: Neve-Stil-EQ und leichte Sättigung (WA-73-EQ) in den Summit Audio MPC-100A für Röhrenbearbeitung und Kompression, abgerundet mit dem WA-2A-Opto-Kompressor.
    • Sterile Signale: Übertrager-Preamps (WA-273-EQ, WA-412, Pacifica) bringen Sättigung und Punch.
    • Drum-Bus und Bass: Tegeler Magnetismus 2; Bus-Kompression, Röhrenbearbeitung und Bassbearbeitung mit dem Tegeler VTC.
    • Snare und andere spitze perkussive Signale (hohes Peak-to-RMS-Verhältnis): SPL Charisma Röhren-Enhancer.
    • Schlagzeug und Bässe durch die Sherman Filterbank; Keyboards und synthetische Texturen durch die Electrix-Geräte. Sherman und Electrix Warp Factory können ein perkussives Signal ein zweites modulieren lassen, z. B. Drums, die ein Pad rhythmisch formen.
    • Retro-Gitarrensounds: das körnige analoge Delay und die Faux-Reverb-Einstellungen des Dynacord VRS23; seine Hall- und Delay-Programme mit geringer Dichte sitzen außerdem transparent im Mix.
    • Keyboards, Pads, Gitarren und psychedelisch angehauchter Gesang durch das Fender/Leslie-Model-16-Rotary-Kabinett; Dynacord CLS 222 für Rotary-Effekte.
    • Analoge Färbung durch die Hardware-Hallgeräte und -Delays (Vermona Retroverb, Roland SRV-2000 und SDE-1000, Korg Tape Echo).
    • Synth-Overdubs auf Anfrage: Studio Electronics SE-1 (im Stil des Minimoog Model D), Korg 770, Roland JV-1010.
  • Details und Buchung: Reamping & analoge Bearbeitung.

Produktion und Video

  • Musikproduktion: Vorproduktion (Songs, Arrangement, Tonarten, Tempi, Reihenfolge), Live-Aufnahme in einem Raum, Overdubs und Session-Musiker, hybrides analog/digitales Mixing, Mastering, optional Session-Video. Ein gut eingespieltes Ensemble braucht typischerweise zwei bis vier Aufnahmetage plus Mixing und Mastering über einige Wochen.
  • Video-Session-Produktion: gefilmt von erfahrenen externen Videograf:innen und Cutter:innen (2–4 Kameras, DOP und Licht für größere Drehs); Hot Milk kümmert sich um den Ton und den Ablauf des Tages. Die Kamerapositionen werden um die Mikrofone herum geplant. Drei bis fünf Songs pro Tag sind typisch. Auch vor Ort möglich.

Kein Schwerpunkt

Am Raster programmierter Pop, Hip-Hop-Produktion und Extreme Metal sind nicht der Schwerpunkt des Studios; Robert kann dir andere Berliner Studios empfehlen. Ausnahme: Session-Musiker (Benedikts Erfahrung mit Hip-Hop und Neo-Soul) sind für diese Stile buchbar.

Buchung und Praktisches

  • Buch mindestens 2 Wochen im Voraus, idealerweise 1–2 Monate. Session-Tage laufen ungefähr von 10:00 bis 19:00 Uhr.
  • Aufnahmen vor Ort überall in Deutschland; ab etwa 2 Stunden Entfernung von Berlin übernimmst du Anreise und Unterkunft.
  • Preise: Die veröffentlichten Listenpreise stehen weiter unten; alles andere kalkuliert Robert persönlich. Jedes Projekt wird von Robert bestätigt.
  • Kontakt: Kontaktformular · Telefon und WhatsApp +49 179 784 2643.
  • Standort und Anfahrt: Standort & Anfahrt

Fallstudien

Veröffentlichte Listenpreise

Alle Preise netto zzgl. 19 % MwSt., sofern nicht anders angegeben, immer mit den genannten Bedingungen. Alles andere (Aufnahmetage, Aufnahmen vor Ort, Benedikt Stehle und andere Session-Musiker, Produktionspakete, Video) kalkuliert Robert pro Projekt.

LeistungPreisBedingungenSeite
Mixing350 € netto pro SongMixfertige Session: editiert und gecomped, bis zu 64 Spuren. Inklusive Mix-Vorbereitung, gemeinsamer Feinschliff-Session und zwei Korrekturrunden. Editing wird separat berechnet; mehr Spuren nach Absprache.Details
Mastering50 € netto pro Track (59,50 € inkl. MwSt.)Remote. EPs und Alben: reduzierter Preis auf Anfrage.Details
Mastering mit Anwesenheit+10 € netto pro TrackDu sitzt mit dabei und entscheidest direkt.Details
Session Drums mit Robert Cummings400 € inkl. MwSt. für 1 Song; 700 € inkl. MwSt. für 2 Songs; ab 3 Songs auf AnfrageRobert am Schlagzeug für einzelne Songs mit Vintage-Feel (Rock der 1960er/70er, Funk, Jazz, Latin, Swing, Shuffles). Inklusive Vorgespräch, Raumwahl, Editing, Rough Mix und einer Runde kleiner Korrekturen. Sessions mit Benedikt Stehle: Preis auf Anfrage.Details
Reamping & analoge Bearbeitung59,50 € netto pro Stunde; mindestens 2 Stunden (119 € netto)Remote oder vor Ort, gleicher Satz. Eine Korrektur mit angepassten Einstellungen inklusive. Mengenrabatt auf Anfrage.Details
Audition-Aufnahme50 € netto pro StundeAudio plus Video mit einer Kamera; außerhalb des Studios zzgl. Anfahrt.Details
Audition-Mix + Video-Sync100 € nettoAudio-Mix auf das Video gelegt, für ungeschnittene Takes, fertig zum Hochladen. Umfangreicherer Videoschnitt auf Anfrage.Details
Sprachaufnahme mit Engineer65 € netto pro Stunde (min. 2 Std.); halber Tag (4 Std.) 250 €; Tag (8 Std.) 450 €Hörbuch, Voice-over, Podcast.Details
Hörbuch-Editing + Mastering160 € netto pro fertiger StundeDetails
Nur Hörbuch-Mastering60 € netto pro fertiger StundeDateien bereits anderswo editiert; min. 1 fertige Stunde.Details
Komplette Hörbuchproduktionab 350 € netto pro fertiger StundeAufnahme, Editing, Mastering; Sprecher:in nicht inklusive. Größere Projekte werden anhand des Manuskripts kalkuliert.Details
Podcast-Editing50 € netto pro StundeDetails
Booth-Miete (ohne Engineer)25 € netto pro Stunde; halber Tag 90 €; Tag 160 €Eigener Laptop und eigenes Interface; Mikrofon, Kabel, Stativ und Preamp +15 € pro Buchung.Details

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Beschreib dein Projekt dem Aufnahme-Berater oder schick Robert direkt eine Anfrage. Jedes Projekt bestätigt Robert persönlich.

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